HOIER.works HOIER.works
~/hoier.works/
artstoxx / ARTSTOXX / Hamburg Zürich
Art Words — KUNST. GIBT ES NICHT., ART WORD EDITION / 1, Heiner H. Hoier
HEINER H. HOIER

Kunst. Gibt es nicht.

Zur erkenntnistheoretischen Auflösung
eines vermeintlichen Gegenstandes

Auch das sich bewegende Bild ist kein
sich bewegendes empirisches Ding.

Edmund Husserl

Die Behauptung, es gebe keine Kunst, scheint wie eine paradoxe Zumutung gegenüber einer jahrtausendealten Praxis der menschlichen Expressionsgeschichte. Tempel, Tragödien, Symphonien, Gemälde – all dies scheint doch eine Sphäre zu bezeichnen, die sich kategorial von bloßen Gebrauchsgegenständen unterscheidet. Und dennoch lässt sich – in erkenntnistheoretischer Diktion – zeigen, dass Kunst kein ontologisch eigenständiger Bereich ist, sondern eine tautologische Metonymie von Bewusstseinszuständen, die sich ästhetisch sublimiert verweltlichen. Was wir Kunst nennen, ist nicht ein Gegenstand unter Gegenständen, sondern die symbolische Selbstreferenz des Bewusstseins auf seine eigenen Modi des Erlebens.

Man kann sagen, diese These lässt sich genealogisch aus der Kognitions-, Bewusstseins- und Ausdrucksgeschichte des Menschen herleiten.

Gibt es Kunst als Gegenstand?

Aus erkenntnistheoretischer Sicht empfiehlt es sich, zwischen dem Seienden und dem Geltenden zu unterscheiden. Kunst erscheint nämlich nicht als eine natürliche Art (species naturalis), wie etwa ein chemisches Element oder ein biologisches Organ. Sie ist keine Eigenschaft, die einem Objekt inhärent zukommt. Ein bemalter Leinwandträger unterscheidet sich physikalisch nicht wesentlich von einem bemalten Straßenschild. Erst durch eine Zuschreibung – durch eine intentionale Rahmung – wird etwas als Kunstwerk qualifiziert.

Die Zuschreibung jedoch verweist nicht, wie wir es glauben, auf eine objektive Eigenschaft des Gegenstandes, sondern auf einen bestimmten Bewusstseinsmodus des Betrachtenden. Der Kunststatus ist eine Funktion der Intentionalität. Damit ist Kunst kein ontologischer, sondern ein transzendentaler Begriff: Er bezeichnet die Weise, wie Bewusstsein sich selbst in seinen Erzeugnissen erkennt und organisiert.

Damit sind wir da, wo wir uns mit unseren eigenen Anmerkungen befinden: im Bewusstsein selbst.

Wir sagen: „Das ist Kunst“, und damit sagen wir implizit: „In diesem Gegenstand begegnet mir ein veräußerter Bewusstseinszustand, den ich als bedeutsam, verdichtet, symbolisch oder ästhetisch erfahre.“ Der Begriff Kunst erscheint hier als sogenannte Metonymie: Er steht für den geistigen Zustand, der sich im Objekt manifestiert. Und er ist tautologisch, weil wir das Objekt gerade deshalb als Kunst erkennen, weil wir in ihm bereits jene ästhetische Verdichtung erfahren, die wir mit Kunst identifizieren. Kunst ist kein Begriff, sondern was wir als Kunst erleben. d.h. wir erleben uns selbst.

Vom Reiz zur Selbstbezüglichkeit

In der frühen kognitiven Entwicklung des Menschen – sowohl phylogenetisch als auch ontogenetisch – steht die sensorische Reizverarbeitung im Vordergrund. Wahrnehmung dient der Orientierung und dem Überleben. Erst mit der stetigen Ausbildung symbolischer Kompetenz (Sprache, Mythos, Ritual) entsteht eine zweite Ordnung der Wirklichkeitsverarbeitung: das Repräsentieren.

Dabei ist der entscheidende Schritt nicht die Nachahmung (mimesis), sondern die Entkopplung von unmittelbarer Funktionalität. Ein Zeichen verweist nicht mehr bloß auf einen praktischen Zweck, sondern auf eine Bedeutung. Diese Bedeutungsfähigkeit ist der semiotische Ursprung dessen, was später Kunst genannt wird.

Doch auch hier gilt: Das Objekt selbst trägt keine Kunsthaftigkeit in sich. Es ist das Bewusstsein, das in der symbolischen Repräsentation seine eigene Struktur externalisiert. Ein Höhlenbild ist zunächst eine Spur, eine Markierung, eine symbolische Verdichtung eines Erlebens. Erst im reflexiven Bewusstsein wird es als Ausdruck eines inneren Zustandes verstanden – er wird als eine eigene, solipsistische Realität empfunden.

Die kognitionsgeschichtliche Entwicklung führt somit zu einer zunehmenden, evolutiv getriebenen Selbstbezüglichkeit: Das Bewusstsein wird fähig, seine eigenen Zustände zu beobachten. Kunst entsteht dort, wo diese Selbstbeobachtung nicht nur begrifflich, sondern sinnlich-symbolisch vollzogen wird. Sie ist mithin kein eigenständiges Reich, sondern die solipsistische Form einer metakognitiven Spiegelung, bei der wir unser eigenes Denken, Lernen und Handeln bewusst beobachten und analysieren. Vereinfacht gesagt bedeutet es: Über das eigene Denken nachdenken.

Die Ästhetisierung der Innerlichkeit

Mit der historischen Ausbildung individueller Subjektivität – dieses geschieht besonders in der Neuzeit – verschiebt sich der Fokus von der kosmologischen Ordnung auf das Innere. Es entwickelt sich der Begriff der Individuation. Die Romantik etwa entdeckt die Innerlichkeit als Quelle des Authentischen. Das Kunstwerk wird so zum privilegierten Medium subjektiver Wahrheit.

Doch genau hier zeigt sich die Tautologie: Das Bewusstsein sucht sich selbst im Objekt. Es externalisiert seine Stimmungen, Konflikte, Sehnsüchte – und erkennt sie im Werk wieder. Der Gegenstand wird zum Träger eines Geisteszustandes. Kunst ist demnach nicht ein Ding, sondern ein Ereignis der sublimierten Wiedererkennung, seines selbst.

Der ästhetische Akt ist ein Zirkel: Das Bewusstsein projiziert seine Struktur in ein Objekt und nimmt sie in transformierter Form wieder auf. Diese Rekursivität ist nicht defizitär, sondern konstitutiv. Sie macht deutlich, dass Kunst eine Relation ist – eine bestimmte Konfiguration von Bewusstsein, Objekt und Deutungshorizont.

Insofern existiert Kunst nicht unabhängig vom Bewusstsein. Sie ist keine Sphäre neben Religion, Wissenschaft oder Moral, sondern eine spezifische Weise der Selbstvergegenwärtigung des Geistes.

Vom Außen der Form

Ausdruck ist die elementare Form der Selbstäußerung. Es scheint selbstverständlich, dass der Schrei des Säuglings keine Kunst ist, sondern ein unmittelbarer Affekt. Doch bereits hier zeigt sich das Grundschema: Ein innerer Zustand wird nach außen verlagert.

Mit zunehmender kultureller Komplexität formalisiert sich der Ausdruck. Rhythmus, Ornament, Narration – all dies sind Techniken der Strukturierung innerer Zustände. Die Form entsteht nicht aus dem Material, sondern aus der Notwendigkeit, das Unbestimmte bestimmbar zu machen.

Es bedeutet, dass Kunst ein historisch gewordener Name für hochgradig formalisierte Expression darstellt. Aber auch hier bleibt der Kern identisch: Es handelt sich um die ästhetische Verweltlichung von Bewusstseinszuständen. In seiner Ideenlehre maß Platon deren „Wahrheit“ idealischen Charakter zu – Kunst in seinem Verständnis, war aber damit nicht gemeint.

Die Geschichte der Kunst ist daher weniger eine Geschichte von Stilen als eine Geschichte der evolutiven Selbstverhältnisse des Bewusstseins. Jede Epoche artikuliert anders, wie sie sich selbst versteht. Das Werk ist Dokument einer Bewusstseinslage, eines universellen Abstractums, nicht Träger einer ontologisch eigenständigen Qualität.

Die Sehnsucht nach dem absolut Fremden

Wenn Kunst nichts anderes ist als die ästhetische Selbstvergegenständlichung des Bewusstseins, warum erscheint sie uns oft als radikal fremd, ja verstörend?

Hier berühren wir den paradoxen Kern unserer Existenz: Das Bewusstsein ist sich selbst niemals vollständig transparent. Es ist zugleich Subjekt und Objekt, Ursprung und Erscheinung. In seinen eigenen Hervorbringungen begegnet es daher dem, was es nicht vollständig kontrollieren kann – dem Unbewussten, dem Nicht-Identischen, dem noch nicht Gedachten.

Unsere Sehnsucht nach dem absolut Fremden ist in Wahrheit die Sehnsucht nach dem unerschlossenen Teil unseres eigenen Bewusstseins. Wir suchen im Werk das, was wir selbst noch nicht sind, aber sein könnten. Die Angst vor dem absolut Fremden (aF) hingegen entspringt der Ahnung, dass dieses Andere keine äußere Entität ist, sondern eine Dimension unseres eigenen Selbst, die sich – ähnlich der künstlerischen Abstraktionen – in Form von Distorsionen auf einen unbekannten Fluchtpunkt hin verweltlichen kann.

Das absolut Fremde ist nicht der Andere, sondern das Bewusstsein in seiner eigenen Abgründigkeit. Kunst – als ästhetische Selbstbegegnung – exponiert uns diesem Abgrund. Deshalb fasziniert sie und bedroht zugleich.

Folgerungen

Die Entsubstantialisierung der Kunst

Wenn Kunst kein eigenständiges Sein besitzt, verliert der Streit um ihren „Wert“ seine sozio-ontologische Relevanz und damit seine merkantilisierte Physis. Entscheidend ist nicht das Werk als Objekt, sondern die Qualität der Bewusstseinsbegegnung, die es ermöglicht – eine Selbstfremdheitserfahrung, von der hier schon die Rede war. Ein Kapitalmarkt wäre grundsätzlich ausgeschlossen und widerspräche dem, was er vorgibt zu sein.

Die Verantwortung des Rezipienten

Da Kunst eine Relation ist, liegt ihre Wirklichkeit nicht allein beim Produzenten. Auch der Betrachter ist Mitkonstituent. Ästhetische Erfahrung – das expressionistische Versprechen der künstlerischen Ästhetik – ist ein Akt aktiver Selbstdeutung des Bewusstseins. Und wenn wir über Geisteszustände reden, dann besonders über eine andere ästhetische Episteme, die dringend nötig wäre.

Die Auflösung des Genie-Mythos

Das „Genie“ erscheint als besonders durchlässiger Knotenpunkt kollektiver und individueller Bewusstseinsstrukturen. Es erschafft nicht ex nihilo (solange nicht klar ist woher und was „Bewusstsein“ eigentlich wirklich ist und warum es sich transzendieren kann… ), sondern formt Verdichtungen subjektiv vergemeinsamter Geisteslagen.

Die Ethik des Fremden

Wenn das absolut Fremde im Bewusstsein selbst gründet, ist jede Begegnung mit ästhetischer Alterität eine Übung in Selbsttranszendenz. Die Angst vor dem Fremden kann in produktive Selbstbefragung transformiert werden.

Schluss

Es gibt keine Kunst – sofern man darunter eine ontologisch eigenständige Sphäre versteht. Was es gibt, ist Bewusstsein, das sich in Formen auslegt, sich in Symbolen entfaltet, sich in ästhetischen Konfigurationen begegnet. Als eine Form der Selbstfremdheitserfahrung – der Widerspiegelung einer pränatalen, inkubatorischen Determination des Bewusstseins selbst – (ein weiterer komplizierter Aspekt, der, wie ich meine, hier den diskursiven Rahmen sprengt …)

Kunst ist der Name für diesen Prozess der Selbstverweltlichung. Sie ist weder bloße Täuschung noch bloßes Objekt, sondern ein Ereignis der Selbstreferenz. In ihr sucht das Bewusstsein das, was es ist, und fürchtet zugleich, was es sein könnte und bringt es verweltlicht zur Anschauung.

So bleibt Kunst – gerade in ihrer Nichtexistenz – ein unverzichtbarer Modus menschlicher Selbstverständigung: nicht als Ding, sondern als Spiegel; nicht als Substanz, sondern als Bewegung. Mehr noch als vektorielles Dispositiv des Bewusstseins, genauer: als das eigene, noch unverstandene Fremde des Inneren.

I.Die Vorfrage
II.Kognitionsgeschichte
III.Bewusstseinsgeschichte
IV.Ausdrucksgeschichte
V.Die Sehnsucht nach dem absolut Fremden
VI.Folgerungen

Kontext: Dieser Essay ist die begleitende Schrift zur Videoinstallation FLOOR / gradually moving shades (Heiner H. Hoier, 2018), Volumen I /01 im Hoier.works Netzwerk, und wird dort ebenfalls gezeigt.


Heiner H. Hoier
© Erika Fröhli
HEINER H. HOIER

… studierte Grafik und Malerei an der Hochschule für Künste Bremen. Er erhielt nationale internationale Auszeichnungen und hatte Professuren an der Hochschule Niederrhein und an der Hochschule München inne. Heute lebt und arbeitet er in Hamburg und Zürich.

Kunst. Gibt es nicht. — Zur erkenntnistheoretischen Auflösung eines vermeintlichen Gegenstandes

Philosophischer Essay von Heiner H. Hoier. Die These: „Kunst" ist kein ontologisch eigenständiger Bereich, sondern eine tautologische Metonymie von Bewusstseinszuständen — die symbolische Selbstreferenz des Bewusstseins auf seine eigenen Modi des Erlebens. Eine erkenntnistheoretische Auflösung des vermeintlichen Gegenstandes „Kunst": von der Kognitions- und Bewusstseinsgeschichte über die Ästhetisierung der Innerlichkeit bis zur Sehnsucht nach dem absolut Fremden. Publiziert als ART WORD EDITION / 1, Volumen III (Position 02), Reihe „Unlimited Art Plateaus" des SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS. Begleitende Schrift zur Videoinstallation FLOOR / gradually moving shades im Hoier.works Netzwerk.

Philosophical essay by Heiner H. Hoier. The thesis: art is not an ontologically independent realm, but a tautological metonymy of states of consciousness — the symbolic self-reference of consciousness to its own modes of experience. An epistemological dissolution of the supposed object called art: from the history of cognition and consciousness through the aestheticization of inner life to the longing for the absolutely foreign. Published as ART WORD EDITION / 1, Volumen III (Position 02), in the "Unlimited Art Plateaus" series by SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS. Companion text to the video installation FLOOR / gradually moving shades in the Hoier.works Network.

Technical Details

Title
Kunst. Gibt es nicht.
Subtitle
Zur erkenntnistheoretischen Auflösung eines vermeintlichen Gegenstandes / On the epistemological dissolution of a supposed object
Author
Heiner H. Hoier
Genre
Philosophischer Essay / Philosophical Essay
Word Count
1301 (DE) · 1402 (EN)
Languages
Deutsch (Original) · English (Translation)
Date Published
2026-04-15
Edition
ART WORD EDITION / 1
Series
Unlimited Art Plateaus
Volumen
III (Position 02)
Publisher
SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS
Network
HOIER.works

Editorial / Curatorial Note

Die ART WORD EDITION ist die textliche Schwester-Reihe der visuellen Werkgruppen im Hoier.works Netzwerk. „Kunst. Gibt es nicht." eröffnet die Reihe als erkenntnistheoretische Auflösung des Kunstbegriffs — Kunst nicht als Ding, sondern als Ereignis der Selbstreferenz des Bewusstseins. Die Schrift begleitet die Videoinstallation FLOOR / gradually moving shades. Kuratorische Begleitung: Erika Margrit Fröhli.

The ART WORD EDITION is the textual sister-series to the visual work groups in the Hoier.works Network. “Kunst. Gibt es nicht.” (“Art doesn’t exist.”) opens the series as an epistemological dissolution of the concept of art — art not as a thing, but as an event of the self-reference of consciousness. The text accompanies the video installation FLOOR / gradually moving shades. Curatorial direction: Erika Margrit Fröhli.

Opening Quotation

Auch das sich bewegende Bild ist kein sich bewegendes empirisches Ding.

— Edmund Husserl

Heiner H. Hoier

Heiner H. Hoier (* 1944, Bremen) ist ein deutscher Zeichner, Maler, Autor und Hochschullehrer. Er studierte Grafik und Malerei an der Hochschule für Künste Bremen und war Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München (1983–2005). Sein Gesamtwerk ist unter hoier.works als Netzwerk autonomer Werkgruppen organisiert.

Als Autor: Neben seinem visuellen Œuvre tritt Hoier seit den 2020er-Jahren als essayistischer Schriftsteller hervor. Die ART WORD EDITION-Reihe versammelt seine textlichen Reflexionen zu instrumenteller Vernunft, Bewusstseinsgeschichte und Kunsttheorie. „Kunst. Gibt es nicht." eröffnet diese Reihe als ART WORD EDITION / 1.

Heiner H. Hoier (born 1944 in Bremen, Germany) is a German draughtsman, painter, author and academic. He studied graphic arts and painting at the University of the Arts Bremen (Hochschule für Künste Bremen) and was Professor at the Munich University of Applied Sciences (Hochschule für angewandte Wissenschaften München) from 1983 to 2005. His complete body of work is organised at hoier.works as a network of autonomous work groups.

As an author: Beyond his visual œuvre, Hoier has emerged since the 2020s as an essayistic writer. The ART WORD EDITION series gathers his textual reflections on instrumental reason, the history of consciousness, and art theory. “Kunst. Gibt es nicht.” opens this series as ART WORD EDITION / 1.

Artist references: heiner-h-hoier.com · Wikipedia (DE) · Wikidata Q105296154 · Wikimedia Commons

Imprint

© The art stoxx Foundation
SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS
Hamburg, Germany · Zürich, Switzerland

Publisher: artstoxx archive
Hamburg, Germany · Zürich, Switzerland
hhh@artstoxx.com

Publication
SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS
Series
Unlimited Art Plateaus / ART WORD EDITION / 1
Editorial / Curatorial work
Erika Margrit Fröhli
Author
Heiner H. Hoier
Design & Art Direction
Heiner H. Hoier
Web development
Julian Alfaenger

Data Privacy

No user-data is captured. This site neither uses tracking technology nor cookies spread to foreign servers. Solely the browser's local storage and cache are used to maintain the application / workgroup logic.

Intellectual Property

This Web site, its structure, graphic charter, and content (text, trademarks, logos, photographs) constitute a work protected under the laws and regulations regarding copyrights and databases. Any reproduction, representation, publication, distribution, transmission or more generally, any unauthorized use of this Web site and the information contained on it is strictly forbidden and may be subject to legal proceedings.

Works in the Hoier.works Network

This text is part of Volumen III of Heiner H. Hoier's body of work, alongside the following related works:

External Network